Excellensas Notizen


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Stöckchen

Stöckchen scheinen ein kleines Revival zu erleben, jedenfalls in meinen Teil der Blogshäre. Ich habe mir einfach mal das von Frau Crocodylus geschnappt, das frei rumlag.

Ihre Fragen:

1 Eine Abenteuerreise wartet auf Sie. Was wäre für Sie das absolute Abenteuer?

Ich bin 2005 zum letzten Mal geflogen. Jede Flugreise käme also einem Abenteuer gleich. Auch bin ich wahrlich niemand, der das Abenteuer sucht. Ich mag es ja lieber langweilig, geplant und vorhersehbar. Aber wenn mich die Reise nach Patagonien und Feuerland führt, nehme ich auch Abenteuer in Kauf.

2 Sie dürften bestimmen, wer eine Spende von 10000 € bekommt. Wer wäre das und warum?

Bildung für Flüchtlingskinder (UNO-Programm). Ich halte den Zugang zu Bildung für eines der wichtigsten Themen überhaupt.

3 Für einen Tag dürften Sie in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen. Von wem wüssten sie gerne, wie sich sein Leben anfühlt?

Da hatte ich tatsächlich noch nie Ambitionen. Andererseits: President of the United States, da wäre ich neugierig. Oder Queen Elizabeth II. Oder Tilda Swinton.

4 Und welches Tier wären Sie gerne, wenn das möglich wäre?

Eigentlich keins. Wenn schon, dann Königin der Lüfte, also ein Adler.

5 Hat schon mal ein Traum Ihr Leben beeinflusst?

Nein.

6 Lieblingsbücher liest man gerne mehrfach. Welches haben Sie am häufigsten gelesen?

Ich neige zu lesen und weglegen. Fabian von Erich Kästner habe ich aber tatsächlich mehrfach in unterschiedlichen Lebensphasen gelesen.

7 Wenn Sie in ein anderes Land fliehen müssten, dessen Sprache sie nicht sprächen und wo Ihre Berufsausbildung nicht anerkannt würde, mit welchen Fähigkeiten könnte sie sich den Lebensunterhalt verdienen?

Mit Backen. Die Sprache des Essens ist möglicherweise eine universelle. Ich habe sonst kaum Begabungen. Aber wenigstens die Fähigkeit auch einfache, anspruchslose Dinge lange durchzuhalten, wenn es denn sein muss. Käme also vermutlich auch mit Anlerntätigkeiten zurecht, wenn man sie mir mit Händen und Füßen erklären kann.

8 Verraten Sie uns ihr Lieblingskuchenrezept?

Apfelkuchen. Am liebsten der mit Rahmguss.

9 Unter Ihrem Balkon soll jemand ein Ständchen singen. Sie dürfen sich Sänger und Lied wünschen. Also, wer und was wünschen Sie sich?

Barbra Streisand. The Way we were. Aretha Franklin. You make me feel. Ob man die beiden zu einem Duett…?

10 Auf welche fünf Lebensmittel können Sie nicht verzichten?

Mehl, Ei, Reis, Butter, Kohlrabi. (Salz, ich brauche Salz).

11 Die Elf ist die Zahl des Narren. Wenn Sie sich denn verkleiden würden, als was würden Sie zum Karneval gehen?

Pfffft Karneval, Fasching, Fasnet, nicht mit mir.


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Was tun

Sachsen. Was soll ich sagen. Ich lebe hier seit über 20 Jahren. Und doch bin ich fassungslos. Es gibt hier gut organisierte Strukturen, die es möglich machten, dass der NSU hier und nirgends anders, viele, viele Jahre unbehelligt von Bürgern, Polizei, Verfassungsschutz, Justiz leben konnte. Das war kein Zufall. Und auch wenn Rassismus nicht nur ein sächsisches Problem ist, sondern eine deutsches, europäisches, weltweites, so widerwärtig ist es dennoch, dass hier der braune Mob seine Fratze so unverhohlen zeigen kann. Und ich bin unfassbar wütend auf all die, die beschwichtigen und verharmlosen und falsche Relationen setzen. Ich habe keine Antworten auf die Fragen: warum Sachsen? Warum Deutschland? Wird das alles gut ausgehen? Es ist viel geschrieben worden, das findet jeder leicht selbst. Auf Pia Ziefle hier, Herrn Buddenbohm dort und Frau Kittykoma mit Gedanken zu Sachsen hier möchte ich trotzdem hinweisen. Was sicher ist: Klappe halten und wegducken ist keine Option.

In meiner Stadt gibt es noch keine Plattform, auf der übersichtlich dargestellt ist, wo wie geholfen werden kann. Aber wer sucht wird fündig:

Bei der Caritas kann man sich als ehrenamtlicher Helfer in unterschiedlichsten Bereichen für Flüchtlinge engagieren: Koordination Ehrenamt im Bereich Asyl

Bei Hilfe für Flüchtlinge in Chemnitz wird immer wieder gepostet, was aktuell an Sachspenden wo benötigt wird: Hilfe für Flüchtlinge in Chemnitz

Die Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz hat viele relevante Stellen für ehrenamtliche Helfer und Sachspenden zusammengetragen: https://www.facebook.com/auslanderbeauftragte.chemnitz/posts/1163781733636454?fref=nf

Und wer Blogger für Flüchtlinge noch nicht kennt: hier entlang bitte.

Und was am einfachsten und vielleicht am schwierigsten ist: im Alltag nicht aufhören, denen, die das alles nicht so schlimm, verständlich oder sonst was finden, immer wieder entgegentreten.


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Inselliebe

Während es hier vollkommen still war, war ich 2x auf der Insel, also Rügen. Nur verlängerte Wochenenden, aber wie immer wunderschön und erholsam.

Und als Bonusbilder für Crocodylus: das Meer hilft immer:

Königsstuhl

Königsstuhl

Meer und Bootswrack

Meer und Bootswrack


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Was denn noch?

Man kann also in Deutschland jahrelang weitgehend ungestört raubend und mordend durch die Straßen und Städte ziehen. In Sachsen lebt es sich dabei sogar noch recht gut. Es passiert erst einmal wenig.
Man kann sich auf Facebook in Gruppen zusammentun und menschenverachtende Kommentare und Einträge posten, drohen, verunglimpfen, beleidigen, gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung hetzen. Nichts passiert.
Man kann als brauner Mob Nacht für Nacht zu Unterkünften von Flüchtlingen ziehen, es passiert wenig.
Wenn aber Journalisten als geheim eingestufte Dokumente veröffentlichen, dann, ja dann schlägt die Stunde des Generalbundesanwalts und er ermittelt wegen Landesverrats. Der Generalbundesanwalt untersteht der Dienstaufsicht des Bundesministers der Justiz, das ist Heiko Maas. Dieser kann Anweisungen erteilen. Dass ich mir mal eine FDP-Ministerin zurückwünsche, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber ich vermisse in dieser Sternstunde der Demokratie Frau Leutheusser-Schnarrenberger.
Es ist mittlerweile alles sehr, sehr unerträglich.

Worum es geht? Natürlich hierum:

Und hier noch eine Pressemitteilung, die die Zustände in der „Zeltstadt“ Dresden schön beschreibt: Kulturbüro Sachsen eV. Da möchte man glatt an Artikel 1 Grundgesetz erinnern

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“,

und um Aufnahme der Ermittlungen bitten.


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Semmelknödel

Es war hier lange still. Der Januar versank in viel zu viel Arbeit.

Die gute Nachricht ist aber, ich habe in der Zeit gelernt, dass es kein Hexenwerk ist, Semmelknödel zu machen. Ich war bis dahin immer beim Serviettenknödel geblieben, der kann schließlich nicht auseinanderfallen. Fündig wurde ich, wie eigentlich immer bei solchen Klassikern, bei Vincent Klink. Deshalb hier das Semmelknödelrezept, das die Champignonsoße von Nathalie perfekt ergänzt:

Semmelknödel (2 Portionen, wenn die Knödel die Hauptspeise sind)
200 g altes Weißbrot
75 ml Milch
½ Bund Petersilie
2 Schalotten
Butter
1-2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

Das Weißbrot in dünne Scheiben schneiden. Ich nehme dazu gerne die Brötchen, die in Sachsen „Doppelte“ genannt werden. Sollte mindestens einen Tag alt sein, geht aber auch mit deutlichem älterem Brot noch. Ich habe auch schon Kartoffelbrot genommen, es scheint alles zu gehen, was nicht zu dunkel ist. Das geschnittene Brot in eine große Schüssel geben. Die Milch erwärmen und über die Brotscheiben gießen, Schüssel sofort abdecken. Milchmenge ist relativ, kann moderat erhöht werden, bei meinem Brot kam ich immer mit ca. 85 ml hin. 10 Minuten ziehen lassen. Währenddessen:

Schalotten fein würfeln, Petersilie fein hacken, beides mit einem ordentlichen Stück Butter (nicht geizen!) in einer Pfanne anschwitzen.

Schalotten, Petersilie, 1 Ei, Salz, Pfeffer, Muskat zu der Milch-Brot-Mischung geben und ordentlich durchkneten. Mache ich erst mit dem Kochlöffel, dann mit den Händen. Ich habe bislang immer 2 Eier benötigt. Meine Bioeier sind im Winter recht klein und mit einem Ei blieb mir die Masse zu trocken, ich gab also immer ein 2. Ei dazu. Wer große Eier hat: 1 reicht.

Aus der Masse mit feuchten Händen Knödel formen (zwischen den Handflächen rollen). Je nach gewünschter Knödelgröße kommen zwischen 4 und 7 Knödel raus.

Die Knödel in einen ausreichend großen Topf mit ausreichend Salzwasser, das sprudelnd kocht, geben. Dann sofort Temperatur reduzieren und im offenen Topf ziehen lassen. Das Wasser soll dabei immer knapp am Siedepunkt sein. Bei kleineren Knödeln ca. 15 Minuten ziehen lassen, größere etwas länger.

Wer dazu, wie ich, die Champignonsoße macht, hat schon am Anfang mehr Schalotten gewürfelt und auch die Pilze schon geschnitten und kann dann genau in der Zeit, die die Knödel brauchen, die Soße zubereiten. Das Timing passt wirklich perfekt. Und auch großartig: die Pfanne in der die Schalotten und Petersilie für die Knödel angeschwitzt wurden, wird ungereinigt für die Soße weiterverwendet. Am Ende des Gerichts: nur 2 schmutzige Töpfe, Zeitaufwand insgesamt (mit putzen und schnippeln der Pilze): ca. 40 Minuten. Ein schnelles, großartiges Gericht, das auch noch Brotreste vernichtet.

Quellen: Knödel von Vincent Klink beim SWR
Champignonsoße von Cucina Casalinga


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Advents- und Weihnachtsbäckerei

Ich esse sehr gern Weihnachtsgebäck. Gutes Weihnachtsgebäck. Also aus guten Zutaten. Kommt mir nicht mit Margarineplätzchen. Unfassbar, wie viel Arbeit manche in Plätzchen stecken, die am Ende hübsch aussehen, aber nicht schmecken. Oder Fondant auf Plätzchen. Da ist doch der Rest der Zutaten schlicht verschwendet.

Aber: ich mache nicht gern Plätzchen. Filigranes Arbeiten liegt mir nicht. Meine Hände sind zu groß und ich bin viel zu ungeduldig. So bleibt es auch dabei, dass es hier bislang nur ein Plätzchenrezept gibt: Spritzgebäck, heiß geliebt, seit Jahren nicht wegzudenken. Für diejenigen, die wie ich eher grobmotorisch veranlagt sind, trotzdem ein paar wenige Rezepte, die gut machbar sind und deren Ergebnis in jeder Hinsicht überzeugt:

 

Spritzgebäck und Lebkuchenwürfel

Spritzgebäck und Lebkuchenwürfel

Das Rezept für das Spritzgebäck findet sich hier. Die Lebkuchenwürfel von Petra habe ich jetzt das 2. Jahr gemacht, ich mag sie sehr.

Vanillekipferl mag ich sehr gerne, hatte sie aber lange nicht mehr gemacht. Auf Rezeptsuche wurde ich bei Chili und Ciabatta fündig. Sie gelangen auf Anhieb sehr gut und schmecken ganz genau so, wie ich Vanillekipferl in Erinnerung hatte. Zart und mürb und nicht zu süss. Wunderbar. Und dazu noch einfach und schnell gemacht.

Das war es auch schon an Feingebäck. Was bei der Zubereitung viel mehr Spass macht, ich aber nicht mag, ist Stollen.

Zwei Thüringer Weihnachtsstollen, gebacken nach dem Rezept bei der Vorspeisenplatte und Bäcker Süpke. Auch bereits das 2. Jahr, nach Auskunft der Beschenkten auch dieses Jahr wunderbar geworden. Bäcker Süpke verkauft und verschickt den auch sehr zuverlässig😉.

 

 

 


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Grombieraschnitz ond Spätzle oder: wie ich lernte, einen Gaisburger Marsch zu machen

Petras Kartoffel – Tartüffel Parade regt ja Kindheitserinnerungen an. Und ein Gericht, das bei uns Samstags oft auf dem Tisch stand, waren Kartoffelschnitz und Spätzle. Für die Fleischesser gerne mit einem Stück Siedfleisch dazu. Ich hatte das so lange nicht mehr gemacht, dass ich im Internet zu stöbern anfing. Und siehe da, was bei uns Kartoffelschnitz und Spätzle hieß, firmiert andernorts als Gaisburger Marsch. Einziger Unterscheid: im Gaisburger Marsch sind noch Champignons drin. Da ich tatsächlich zufällig Champignons da hatte, beschloß ich diese Variante zu testen. Wenn es um Traditionsgerichte geht, bin ich Neuem gegenüber normalerweise nicht aufgeschlossen. Aber hier war ich sehr begeistert.

Eine Anmerkung noch: in dem Gericht wird Gemüsebrühe verwendet. Am besten natürlich mit Zwiebeln und Suppengemüse selbst gemacht. Das ist mir meist zu aufwendig. Und auch selbst getrocknete ist in diesem Haushalt nicht vorhanden. Ich habe ein Produkt, das sich „sächsische Gemüsebrühe“ nennt. Einzige Bestandteile: Wurzelgemüse (Möhren, Sellerie, Kohlrabi, Pastinake), Zwiebeln, Lauch, Kräuter, unbehandeltes Steinsalz, Petersilie, Knoblauch. Die ist eine sehr gute Grundlage, ganz ohne Hefe und Geschmacksverstärker.

Grombieraschnitz ond Spätzle mit Champignons

Spätzle

3 Eier (M)

150 g Mehl

1 gestrichener TL Salz

Spätzle wie von mir hier beschrieben zubereiten und in einer gebutterten Auflaufform im Backofen warm halten. Bei diesem Eintopf bin ich kein Purist. Wenn es schnell gehen soll, dürfen auch die aus der Packung des Vertrauens in den Topf.

Während der Ruhephase des Spätzleteigs

6 mittelgroße festkochende Kartoffeln

schälen, vierteln und jedes Viertel nochmal halbieren. Und

1 Gemüsezwiebel

in Ringe schneiden. Und

400 g Champignons (braune)

putzen und in dünne Scheiben schneiden.

1 EL Olivenöl

in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebelringe dazugeben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze bräunen.

Währenddessen die Spätzle schaben. Diese im Backofen warm halten.

Die Kartoffelschnitze in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen. Wasser abgießen.

Die Zwiebelringe mit

1 Prise Zucker und

einem guten Schluck Weißwein

ablöschen und den Wein einkochen lassen.

1 1/4 l Gemüsebrühe

in einem großen Topf zum Kochen bringen und im offenen Topf etwas einkochen lassen. Die geschnittenen Champignons und die Spätzle dazugeben, 1x aufkochen lassen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen. Die Kartoffelschnitze in die heiße Brühe geben, untermischen und mit Salz und Pfeffer gut würzen. Die Zwiebelringe und

1 Bund glatte Petersilie, gehackt

über den Eintopf geben.

Ein wunderbares Wintergericht, das am kalten Tagen wärmt. Wenn es zubereitet wird wie beschrieben, ist es ein Gaisburger Marsch. Die Champignons kann man jedoch auch weglassen, dann sind es „Grombieraschnitz ond Spätzle“. Bei dieser Variante ersetze ich oft einen Teil der Kartoffeln durch Wurzelgemüse, z.B. Möhren. Die Mengenangaben sind relativ. Die Spätzle habe ich nicht alle in den Eintopf gepackt, eine Portion Spätzle friere ich immer ein, damit ich welche habe, wenn es mal schnell gehen muss.

Vielen Dank an Petra für die Idee der Kartoffel – Tartüffel Parade.

Quelle: keine, bis auf die Champignons ein überliefertes Familienrezept.

Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch

 

 

 

 


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Twitterlieblinge November

Und drüben bei Frau Schüßler gibt es wieder eine ganze Sammlung Lieblingstweets.


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Schwäbischer Kartoffelsalat

Petra hat zu einer Tartüffel – Kartoffel Blogparade eingeladen. Als schwäbisches Kind vom Land wurde ich mit schwäbischem Kartoffelsalat großgezogen und bis heute ist Mamas Kartoffelsalat der beste. Aber ich wandle auf ihren Spuren und mittlerweile gelingt er mir auch gut. Ein echtes Leibgericht, das bei einer solchen Blogparade nicht fehlen darf, denn wenn es Kartoffelsalat gibt, ist die Beilage der Star des Essens. Und ein Gericht, bei dem es heißt: keine Experimente bitte.

1 Pfund Salatkartoffeln (Linda, Sieglinde oder Allians passen gut)
1 Zwiebel
1 Prise Zucker
½ Liter Gemüsebrühe
1 EL scharfer Senf
3 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl, mild
1 gestrichener TL Salz
Pfeffer
Evtl. Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Die Kartoffeln in der Schale in reichlich Wasser gar kochen. Währendessen Zwiebel in feine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf Olivenöl erhitzen (nicht die 3 Löffel aus der Zutatenliste, sondern so viel, wie gebraucht wird, um die Zwiebeln zu dünsten, die 3 Löffel werden später noch benötigt) , Zwiebeln dazugeben, eine Prise Zucker drüber, Zwiebel glasig dünsten, Gemüsebrühe und Senf dazugeben und auf schwacher Hitze im offenen Topf einköcheln lassen, bis die Brühe benötigt wird.
Das Kartoffelwasser abgießen, die Kartoffeln ganz kurz abdampfen lassen, dann ein paar Minuten im geschlossenen, heißen Topf lassen. Kartoffeln noch heiß schälen, und solange sie noch sehr warm sind, in dünne Scheiben schneiden. Das kann man auch mit dem Gurkenhobel machen. Gelingt mal besser, mal schlechter, je nach Kartoffelqualität. Generell gilt: Kartoffelsalat gelingt mit alten Kartoffeln besser als mit neuen. Eine ganz kleine oder eine halbe Kartoffel mit der Gabel zerdrücken und in die im Topf köchelnde Brühe geben (gibt eine gute Bindung).
Die Kartoffelscheiben salzen und pfeffern, Essig und Öl drüber geben, mischen. Jetzt von der warmen, eingekochten Gemüsebrühe so viel dazugeben, dass der Salat schlonzig wird, aber nicht in der Soße schwimmt. Augenmaß ist wichtig. Mischen und ziehen lassen. Die Kartoffeln saugen Soße auf, probieren, evtl. nachsalzen, nachpfeffern und noch etwas Gemüsebrühe dazu, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit dem Salz immer vorsichtig sein, schließlich ist die Gemüsebrühe auch salzig. Wichtig ist auch, dass der halbe Liter Gemüsebrühe nie ganz verbraucht wird. Wie viel man davon braucht, hängt sehr von der Konsistenz der Kartoffeln ab. Ich koche immer reichlich und habe dann halt einen Rest.
Gerne Schnittlauchröllchen drüber streuen. Die hatte ich bei dem Salat auf dem Bild vergessen.
Passt bestens zu schwäbischen Maultaschen, zu gebratenem Fischfilet, zu Fleischküchle, zu Gemüseküchle, zu Wiener Schnitzel etc. pp.
Quelle: keine, überliefertes Familienrezept.

Schwäbischer Kartoffelsalat

Schwäbischer Kartoffelsalat


Ein Kommentar

Twitterlieblinge Oktober

Und drüben bei Anne Schüßler wird es wie immer eine ganze Sammlung geben.

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